Deine Ernährung in der Schwangerschaft prägt Dein Kind – für immer.

Es ist verrückt. Und irgendwie beängstigend. Und ich frage mich wie viele Mamas da draußen wirklich Bescheid wissen…

Wir wissen heute, dass die Mutter unter anderem mit der Qualität und Quantität der Ernährung in der Schwangerschaft die kindliche Gesundheit bis ins Erwachsenenalter prägt!

Die Rede ist von einer „fetalen Programmierung“ – das heißt die Gene des Kindes werden abhängig von den Umweltreizen im Mutterleib programmiert.

Dahinter stecken epigenetische Mechanismen, die wie ein Schalter wirken.

Übergewicht an – Übergewicht aus.

Diabetes an – Diabetes aus.

Zumindest sehr vereinfacht ausgedrückt..

Wird diese enorme Verantwortung der Mutter wirklich immer so klar kommuniziert?

Die Ernährungssituation in Deutschland sieht nicht wirklich danach aus. Untersuchungen zeigen erhebliche Mikronährstoffmängel bei Schwangeren.

Nicht mal die kritischen Nährstoffe Eisen, Jod und Folsäure werden zum Teil in ausreichender Menge zugeführt. Dabei wäre das die absolute Basis, um die Zahl der Früh- und Totgeburten zu reduzieren und das Auftreten von kindlichen Missbildungen zu vermeiden.

Auch Besorgnis erregend: Die Zahl der an Schwangerschaftsdiabetes erkrankten Mütter steigt jährlich an!

Also auch die Kalorienbilanz und Makronährstoffverteilung (Verteilung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate) scheinen bei den Schwangeren alles andere als „on point“ zu sein.

Und ihr wisst ja, das ist genau mein Thema.

Die Veränderungen des Stoffwechsels während der Schwangerschaft verlangen ein angepasstes Ernährungsverhalten. Eine physiologische Insulinresistenz der Mutter zum Ende der Schwangerschaft ist eine natürliche Adaption des mütterlichen Körpers, damit der Zucker (Glukose) dem Fetus zur Verfügung steht.

Wenn man es mit dem Essen allerdings übertreibt, wird das Kind nur so überflutet mit Zucker. Das beeinträchtigt nicht nur die Entwicklung des Kindes, sondern sorgt auch für eine lebenslange Fehlprogrammierung des kindlichen Stoffwechsels und damit für die Entstehung von Zivilisationskrankheiten im Alter.

Das Gleiche gilt übrigens auch für eine Mangelernährung. Die Prognose für das Kind sieht da nicht besser aus. An dieser Stelle darf jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass die Ernährung im Kleinkindalter mindestens genauso entscheidend ist.

Vielleicht entsteht aus meinen Recherchen der letzten Monate ja ein kleiner Ernährungsguide für Schwangere 🙂

Meiner Meinung nach ist es allerdings sehr schwer pauschale Empfehlungen auszusprechen, da es viele komplexe und in der Wissenschaft noch unverstandene Faktoren zu berücksichtigen gibt. Am Ende muss immer die individuelle Stoffwechselsituation einer Frau berücksichtigt werden.

Meiner Meinung nach sollte eine Schwangere ausreichende Infos und Ernährungsempfehlungen durch den Frauenarzt erhalten.

Ich vermute, dass viele Frauen sich in dem Punkt etwas alleine gelassen fühlen und sich selbstständig ihre Infos „irgendwie zusammensuchen“.

Schreib mir gerne eine Mail an linda @peppedup.de, wenn Du Fragen oder Interesse an einer individuellen Ernährungsberatung hast. Ich begleite Dich gerne durch die Schwangerschaft.

 

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